Neue Ladestationen offiziell in Betrieb genommen
Die Gemeinde Dormitz baut ihre Infrastruktur für Elektromobilität konsequent weiter aus. Ab sofort stehen am Standort neben dem EDEKA-Einkaufsmarkt zusätzliche Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge zur Verfügung. Mit der Inbetriebnahme der neuen Schnellladestationen zählt Dormitz zu den ersten Gemeinden im Landkreis Forchheim, in denen das Laden mittels High-Power-Charging-Technologie möglich ist.
Den Nutzerinnen und Nutzern stehen künftig moderne Schnellladesäulen mit einer Ladeleistung von bis zu 200 kW sowie weitere Ladepunkte mit 22 kW für einen längeren Aufenthalt zur Verfügung. Damit können beispielsweise 100km Reichweite in etwa 5 Minuten nachgeladen werden. Die attraktive Lage direkt neben dem Einkaufsmarkt ermöglicht es, den Ladevorgang bequem mit dem Einkauf oder einem Besuch beim benachbarten Bäcker zu verbinden.
Die offizielle Inbetriebnahme der neuen Ladeinfrastruktur erfolgte im Beisein von Bürgermeister Holger Bezold und Umweltminister Thorsten Glauber. Gemeinsam gaben sie den Startschuss für die neuen Schnellladepunkte und unterstrichen die Bedeutung eines flächendeckenden Ausbaus der Ladeinfrastruktur für die Mobilität der Zukunft.
Bürgermeister Bezold bedankte sich bei Peter Maul von der eCharge Hardy Barth GmbH sowie René Neugebauer vom EDEKA-Markt Neugebauer herzlich für die erfolgreiche Zusammenarbeit und ihr großes Engagement bei der Umsetzung des Projekts.
„Mit den neuen Schnellladestationen stärken wir die Attraktivität unserer Gemeinde und leisten zugleich einen wichtigen Beitrag zum Ausbau nachhaltiger Mobilitätsangebote. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die dieses Projekt ermöglicht haben“, betonte der Bürgermeister.
Auch Umweltminister Glauber hob die Bedeutung der Elektromobilität für die zukünftige Entwicklung des Verkehrssektors hervor:
„Die Elektromobilität ist eine zentrale Säule der emissionsfreien Mobilitätswende in Bayern. Deshalb unterstützt der Freistaat Bayern den Ausbau der Ladeinfrastruktur mit erheblichen Investitionen, beispielsweise durch das Ladeinfrastruktur-Förderprogramm 2026 bis 2029. Moderne und leistungsfähige Ladeangebote vor Ort sind eine wichtige Voraussetzung dafür, dass sich noch mehr Menschen für ein Elektrofahrzeug entscheiden.“
Peter Maul von der Firma eCharge Hardy Barth ergänzt zudem:
„Elektromobilität muss einfach zugänglich und zuverlässig funktionieren, daher bieten wir den Zugang nicht nur über die einschlägigen Ladekarten diverser Anbieter an, auch die direkte Kontaktlose Bezahlung wie im Supermarkt, direkt an der Ladestation ist zu attraktiven Konditionen möglich!“
Mit der Inbetriebnahme der neuen Ladepunkte setzt die Gemeinde Dormitz ein weiteres sichtbares Zeichen für Klimaschutz, Innovation und zukunftsfähige Mobilität. Gleichzeitig wird die Nahversorgung vor Ort gestärkt, da Kundinnen und Kunden die Ladezeit sinnvoll für ihre Besorgungen nutzen können.