Verwaltungsgemeinschaft Dormitz

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Sebalder Straße 12
91077 Dormitz

Telefon (09134) 9969-0

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.vgdormitz.de
Homepage: www.hetzles.com
Homepage: www.kleinsendelbach.de
Homepage: www.dormitz.de

Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 8 bis 12 Uhr
Donnerstag zusätzlich von 14 bis 18 Uhr
Mittwoch geschlossen
Annahmeschluss jeweils 15 Minuten früher
Zusätzlich telefonisch Dienstag von 14 bis 16 Uhr und Mittwoch von 8 bis 12 Uhr


Aktuelle Meldungen

Fahrzeugsegnung und Ehrungen in Steinbach

(10. 08. 2020)

Die Indienststellung des neuen Einsatzfahrzeugs, ein TSF, weckt große Freude bei der Freiwilligen Feuerwehr Steinbach. Den Höhepunkt bildete am Kirchweihsonntag die kirchliche Segnung durch Pfarrerin Sabrina Kielon von der evangelischen Kirchengemeinde und Pfarrer Joachim Cibura. In ihren Segnungsworten brachten beide den Wunsch zum Ausdruck, dass das neue Fahrzeug möglichst wenig gebraucht werde und im Ernstfall die Insassen sicher an den Einsatzort und gesund wieder zurückbringe.

 

Die Notwendigkeit der Neubeschaffung erläuterte Vorsitzender Roland Wartenfelser. „Als unser altes Fahrzeug vor 30 Jahren eingeweiht wurde“, führte er aus, „war es ein topmodernes Fahrzeug. Doch im Laufe der Zeit tauchten mehr und mehr Mängel auf und die fehlende Sicherheitsausstattung bereitete uns zunehmend Probleme.“ Der besondere Dank des Vorsitzenden galt dem Gemeinderat mit Bürgermeisterin Gudrun Werner an der Spitze für die Bereitstellung der Mittel, sowie Kreisbrandrat Oliver Flake für die Vermittlung des Zuschusses.

 

Mit einem Lob für „ihre“ Feuerwehr wartete Bürgermeisterin Gudrun Werner auf. Die Steinbacher Wehr könne, so stellte sie fest, in vielen Fällen fast als ideal bezeichnet werden. Sie verfüge über genügend sehr gut ausgebildete Mitglieder und Führungskräfte sowie über eine technische Ausrüstung auf hohem Niveau. Ein besonderes Kompliment galt den Mitgliedern für deren Kameradschaft untereinander. Doch auch die langjährige aktive Treue zeichnet die Steinbacher Wehr aus. So konnten für gleich 40 Jahre aktiven Dienst Wolfgang Höger, Michael Gold, Dieter Schramm, Rudolf Mehl und Roland Wartenfelser mit der Ehrenurkunde sowie dem Ehrenzeichen von Landrat Herrmann Ulm, Kreisbrandrat Oliver Flake und Bürgermeisterin Gudrun Werner ausgezeichnet werden. Für 25-jährigen aktiven Dienst konnte Thomas Wolfrum das Ehrenzeichen in Empfang nehmen. 

Karl Heinz Wirth

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Stellenausschreibung Mitarbeiter (m/w/d) im Fachbereich Bautechnik

(05. 08. 2020)

Die Verwaltungsgemeinschaft Dormitz sucht zur zeitnahen Einstellung einen Mitarbeiter (m/w/d) im Fachbereich Bautechnik. Die ausführliche Stellenbeschreibung finden Sie unter

 

https://www.vgdormitz.de/seite/368529/jobs.html

Foto zu Meldung: Stellenausschreibung Mitarbeiter (m/w/d) im Fachbereich Bautechnik

Neues Angebot des VGN

(28. 07. 2020)

Im Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) gibt es ein neues Ticket, das Jahres-Abo ab 9.00 Uhr (in allen Preisstufen im gesamten VGN-Gebiet erhältlich).

 

Weitere Infos unter www.vgn.de/9uhrabo

[VGN 9-Uhr-Abo]

Ferienprogramm Hetzles

(10. 07. 2020)

Liebe Kinder, liebe Eltern,

leider kann das Ferienprogramm in Hetzles, wie so vieles in diesem Jahr, nicht wie gewohnt stattfinden. Viele Aktivitäten sind aktuell nicht möglich oder mit zu großen Einschränkungen verbunden.

Ich bitte im Namen aller Vereine oder Gruppierungen um Verständnis, dass dieses Jahr nur drei Veranstaltungen angeboten werden können. Wir werden versuchen möglichst vielen Kindern zumindest die Teilnahme an einer Veranstaltung zu ermöglichen. Falls jemand kurzfristig verhindert ist, bitte unbedingt absagen, dann können wir ggf. Nachrückern eine Teilnahme ermöglichen.

Wir können auch nur Kinder aus Hetzles oder Honings berücksichtigen.

Bei allen Veranstaltungen sind kurzfristige Änderungen oder Absagen aufgrund des Wetters oder der Corona-Einschränkungen möglich.

 

Michael Bayer
1. Bürgermeister

 

Veranstaltungen:

 

1. Fahrrad-Ralley

Veranstalter: Ski Club Hetzles

Datum: 01.08.20

Uhrzeit: 11 Uhr

Treffpunkt: Sportheim Hetzles

Altersgruppe: ab 8 Jahren

Teilnehmer: 5-20 (es wird in Kleingruppen gefahren)

Strecke: überwiegend auf Flurwegen rund um das Sportgelände

Ansprechpartner: Andreas Frosch

Anmeldeschluss: 24.07.20

 

2. Geo-Caching

Veranstalter: Soldatenkameradschaft Hetzles

Datum: 11.08.20

Uhrzeit: 13:30

Treffpunkt: Sportheim Hetzles

Altersgruppe: ab 8 Jahren

Teilnehmer: 4-15 (es wird in bis zu 3 Gruppen gelaufen)

Laufstrecke: ca. 3-5 km rund um den Hetzleser Berg

Ansprechpartner: Georg Trautner

Anmeldeschluss: 03.08.20

 

3. Entenrennen

Veranstalter: Feuerwehr Hetzles

Datum: 04.09.2020

Uhrzeit: 15 Uhr

Treffpunkt: Feuerwehrhaus Hetzles

Altersgruppe: alle Kinder

Teilnehmer: 10 Teilnehmer

Ansprechpartner: Christoph Mehl

Anmeldeschluss: 29.08.2020

 

Anmeldeformulare finden Sie im untenstehenden Downloadbereich.

[Anmeldung Ferienprogramm Hetzles 2020]

Neue Ladesäule für Elektroautos in Dormitz- Ausbau der Ladeinfrastruktur in Nordbayern

(06. 07. 2020)

Am Rathaus in Dormitz können ab sofort Elektroautos mit regionalem Ökostrom geladen werden. Bürgermeister Holger Bezold hat am Montag,
6. Juli 2020, zusammen mit Dominik Bigge, Klimaschutzmanager
für den Landkreis Forchheim und Rainer Gründel, Betreuer für kommunale Kunden bei der N-ERGIE, die Ladesäule symbolisch in Betrieb genommen.
Die Ladesäule der N-ERGIE verfügt über zwei Typ2-Steckdosen mit einer Leistung von je 22 Kilowatt (kW). Die beiden anliegenden Parkplätze sind ausschließlich für Elektroautos vorgesehen, die hier aufgeladen werden.
„Elektromobilität reduziert CO2-Emissionen. Daher ist die neue Ladestation ein wichtiger Beitrag unserer Gemeinde für den Klimaschutz“, sagt Bürgermeister Bezold. „Nach den Ladesäulen in Hetzles und Kleinsendelbach sind mit Dormitz nun alle Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Dormitz mit Ladeinfrastruktur ausgestattet.“
„In unserer Nachhaltigkeitsstrategie spielt Elektromobilität eine zentrale Rolle. Deshalb treiben wir gemeinsam mit den Kommunen den Ausbau der Ladeinfrastruktur voran. So engagieren wir uns gemeinsam für eine flächendeckende Ladeinfrastruktur“, ergänzt Rainer Gründel.

Die Säule wird in den Ladeverbund+ integriert, eine Kooperation von derzeit 60 Stadt- und Gemeindewerken. Alle Ladesäulen im Ladeverbund+ sind mit einem einheitlichen Zugangssystem ausgestattet. Der Zugang erfolgt unter anderem über das Mobiltelefon.
Für E-Mobilisten, die Stromkunden bei einem im Ladeverbund+ organisierten Stadtwerk sind, gibt es an den Ladesäulen besonders günstige Konditionen: Nach einmaliger Registrierung laden sie ihr Elektroauto zu einem ermäßigten Tarif.
Elektromobilität bei der N-ERGIE Energiewende heißt auch Mobilitätswende. Elektromobilität trägt zum Erreichen der Klimaschutzziele bei und stärkt aufgrund ihrer Speicherund
Ladestruktur gleichzeitig eine dezentral ausgerichtete Energiewende. Deshalb ist die Förderung der Elektromobilität fest in der Konzernstrategie der N-ERGIE verankert.
Ihren eigenen Fuhrpark stellt die N-ERGIE sukzessive auf Elektrofahrzeuge um und setzt bereits über 100 Elektroautos für Dienstfahrten ein.

Foto zu Meldung: Neue Ladesäule für Elektroautos in Dormitz- Ausbau der Ladeinfrastruktur in Nordbayern

Einwohnerzahlen der Gemeinden

(02. 07. 2020)

Einwohnerzahlen zum 30.06.2020

 

Zum Stichtag 30.06.2020 waren in unseren Gemeinden (einschließlich deren Ortsteile) insgesamt mit Hauptwohnsitz und Nebenwohnsitz gemeldet:

 

Dormitz: 2.149 Personen

Hetzles: 1.421 Personen

Kleinsendelbach: 1.553 Personen.

 

Zum Stichtag 30.06.2020 waren in unseren Gemeinden (einschließlich deren Ortsteile) insgesamt mit Hauptwohnsitz gemeldet:

 

Dormitz: 2.075 Personen

Hetzles: 1.377 Personen

Kleinsendelbach: 1.478 Personen.

Gefahr für Jägerinnen und Jäger

(02. 07. 2020)

Im Landkreis Forchheim, und insbesondere in den Revieren rund um den Hetzleser Berg mehren sich in letzter Zeit die mutwilligen Zerstörungen von Reviereinrichtungen. Vor allem Hochsitze und Ansitzkanzeln werden verstärkt beschädigt, zerstört und umgeschmissen.

Hierbei wird nicht nur eine Sachbeschädigung begangen, sondern man nimmt auch die Verletzung von Leib und Leben der Jägerin bzw. des Jägers mutwillig in Kauf, die zu Hause auch Familien haben.

Leider sind uns die Beweggründe der Verursacher dieser Taten nicht bekannt, aber wir bieten gerne an, mit uns eine offene Diskussion darüber zu führen.

Die Jägerinnen und Jäger erfüllen einen gesetzlichen Auftrag zur Abschussplanerfüllung, insbesondere beim Rehwild. Aber auch die Reduzierung der Wildschweinbestände ist dringend erforderlich, aufgrund der sich immer weiter nähernden (aus östlichen EU-Ländern) Afrikanischen Schweinepest. Des Weiteren engagieren sich die Jägerinnen und Jäger in Sachen Naturschutz, zum Beispiel durch die Anlage von Hecken, Streuobstwiesen oder durch die Anlage von Blühflächen. Das erfolgt mit hohem zeitlichen, aber auch finanziellen Aufwand - im Vordergrund steht da immer die Hege (=Betreuung und Fürsorge) unseres einheimischen Wildes. Allein in den Revieren rund um den Hetzleser Berg wurden in den letzten Wochen mehr als 100 (!) Rehkitze vor dem sicheren Tod durch Mähmaschinen gerettet. Dies wurde durch den Einsatz moderner Technik mittels Drohnen bewerkstelligt und ist nur möglich aufgrund persönlichen Engagements von Jägerinnen und Jägern.

Eine Zusammenarbeit aller Naturnutzer ist dringend erforderlich, die wir auch denen anbieten, die unsere Reviereinrichtungen zerstören.

Alle mutwilligen Zerstörungen sind bei der Kriminalpolizei in Bamberg zur Anzeige gebracht – die Ermittlungen laufen. Des Weiteren werden in den einzelnen Revieren Maßnahmen eingeleitet, um die Reviereinrichtungen besser zu überwachen.

Unsere Bitte an die Bevölkerung lautet: Bitte melden Sie verdächtige Beobachtungen bei Ihren Rundgängen in der Natur, entweder direkt bei der Polizei, oder bei Ihrem Jagdpächter. Für sachdienliche Hinweise die zur Überführung der Täter führen wird eine Belohnung von bis zu 1.500 Euro ausgesetzt.

Bitte helfen Sie uns – Sie helfen damit auch unserer Natur.

Die Jägerinnen und Jäger von den Revieren um den Hetzleser Berg

Foto zu Meldung: Gefahr für Jägerinnen und Jäger

Kennzeichnung von Reitpferden im Landkreis Forchheim

(02. 07. 2020)

Das Landratsamt Forchheim weist darauf hin, dass Ausritte im Bereich des Landkreises nur auf Pferden gestattest ist, die auf beiden Seiten deutlich sichtbar und erkennbar ein von der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Forchheim überlassenes Kennzeichen tragen. Ein Verstoß gegen diese Regelung stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann.

Weitere Informationen zur Verordnung und den entsprechenden Antrag auf Zuteilung eines Kennzeichens finden Sie unter www.lra-fo.de – Bürgerservice – Natur & Umwelt – Naturschutz – Erholung in der freien Natur.

Informationen und rechtliche Hinweise zum Reiten in der freien Natur finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) unter www.stmuv.bayern.de – Service – Freizeittipps – Ratgeber – Reiten.

Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) informiert zum Thema Reiten im Wald unter www.stmelf.bayern.de – Wald und Holz – Funktionen des Waldes – Wald – Ort der Erholung und Naturgenuss.

[Antrag auf Zuteilung eines Pferdekennzeichens]

[Reiten im freien Gelände]

[Reiten im Wald]

[Rechtliche Hinweise zum Reiten in freier Natur]

Änderung Baustellenfahrplan Linie 209 M und Haltestellen Linie 224

(15. 06. 2020)

Mit einer Pressemeldung vom 10.06.2020 informierte das Landratsamt Forchheim, dass sich der Baustellenfahrplan der Linie 209 M Neunkirchen am Brand - Dormitz - Weiher sowie die Haltestellen der Linie 224 mit Wirkung zum 15.06.2020 ändern.

 

Grund sind erhöhte Fahrtzeitverluste auf der Strecke Steinbach – Dormitz/Weiher infolge der nun auf die gesamte Baustellenlänge ausgedehnten Geschwindigkeitsbeschränkung.

 

Es hat sich bereits in den ersten Tagen der Betriebsaufnahme herausgestellt, dass dadurch Anschlüsse in Dormitz nicht sicher erreicht werden können.

 

Die Fahrtzeitverluste bei der Anfahrt der Linienbusse aus Steinbach können nur durch Aufhebung der Schleifenfahrt über die Ersatzhaltestelle Erleinhofer Straßr in Dormitz ausgeglichen werden. Diese wird daher ab 15. Juni aufgegeben.

 

Alle Anschlüsse werden damit ab dem Ersatzhalt Raiffeisenstraße in Richtung Erlangen in der Hauptverkehrszeit im Viertelstundentakt, abwechselnd per Umstieg mit dem Midibus der Linie 209 M in Weiher und durchgehend mit dem Standardbus der Linie 209, aufrechterhalten: Nach Neunkirchen am Brand ist ab Dormitz ein Halbstundentakt umstiegsfrei, nach Eschenau per Umstieg in Steinbach/Schwabachstraße gewährleistet, ab Weiher im Viertelstundentakt.

 

Fahrgäste aus Neunkirchen am Brand und Kleinsendelbach können mit der Midibus-Linie 209 M halbstündlich direkt bis Dormitz und Weiher fahren, ab Weiher ist dann auch für Fahrgäste aus Dormitz neben der Direktlinie 209 abwechselnd halbstündlich ein Umstieg nach Erlangen möglich.

 

Da auch Fahrzeiten geringfügig angepasst werden mussten, werden Fahrgäste der Linie 209 M (Midibus-Fahrplan) gebeten, sich neu an den Fahrplanaushängen, die rechtzeitig an den Haltestellen einzusehen sind, oder unter www.vgn.de / Fahrplanauskunft zu informieren.

 

Für die Fahrten der Linie 224 von bzw. nach Dormitz wird eine Ersatzhaltestelle am Edeka-Markt eingerichtet. Die Haltestellen Raiffeisenstraße und Erleinhofer Straße entfallen für diese Linie ebenso wie der Halt um 7.06 Uhr in Rosenbach.

 

gez. Hummel

Fachbereichsleiter ÖPNV

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Fahrzeugübergabe an Schellenberg und Steinbach

(08. 06. 2020)

Die Neuen sind da! Große Freude bei den Feuerwehren Schellenberg und Steinbach herrschte am Freitag, 5. Juni 2020, als sie die neuen Einsatzfahrzeuge in Empfang nehmen konnten.

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Vollsperrung der ST 2240 in Dormitz anlässlich der Brückenerneuerung

(26. 05. 2020)

Die angekündigte Vollsperrung der ST 2240 / Dormitzer Hauptstraße anlässlich der Brückenerneuerung wird ab Montag, 2. Juni 2020, vollzogen. Voraussichtlich dauern die Bauarbeiten und somit die Vollsperrung bis Mittwoch, 30. September 2020.

Für Fußgänger und Radfahrer wird während der Baumaßnahme ein Behelfssteg eingerichtet. Der Anliegerverkehr wird auf beiden Seiten bis zur Baustelle zugelassen. Die Zufahrt zum Einkaufzentrum Bierleinswiesen ist von Neunkirchen am Brand kommend möglich. Die Bushaltestelle Erleinhofer Straße wird in beiden Fahrtrichtungen aufgehoben. Ersatz wird am Knotenpunkt Hauptstraße / Tiefer Weg bzw. Rosenbacher Straße geschaffen.

Die großräumige Umfahrung des Baufeldes erfolgt von Neunkirchen am Brand kommend über die Staatsstraße 2240 Richtung Kleinsendelbach, Steinbach, Eckental-Brand und folgend über die Kreisstraße ERH 33 sowie ST 2243. Die gleiche Umleitungsstrecke gilt auch für die Gegenrichtung von Erlangen kommend.

Wir entschuldigen uns für entstehende Unannehmlichkeiten und bedanken uns für Ihr Verständnis.

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Abwasserzweckverband Schwabachtal warnt: Keine Feuchttücher in Kanalisation werfen

(09. 04. 2020)

Der Abwasserverband Schwabachtal bittet dringend darum, Feuchttücher, Windeln und anderen Müll nicht in die Kanalisation zu werfen.

Schnell das Gesicht abgeschminkt oder Staub gewischt, feuchte Tücher können praktisch sein. Doch bei der Entsorgung machen die Hilfsmittel Probleme, wenn sie in der Toilette landen. Den Leuten ist das gar nicht so bewusst", erklärt Matthias Volkamer, der beim Abwasserverband Schwabachtal als stellvertretender Sachgebietsleiter für den Unterhalt der Kanäle zuständig ist.

 

Feuchttücher gehören auf gar keinen Fall in die Toilette. "Wir stellen vermehrt fest, dass Feuchttücher, feuchtes Toilettenpapier und sogar Taschentücher, die sich auch in der Waschmaschine nicht auflösen, unsere Kanalisation und den Pumpen in den Pumpwerken Buckenhof und Eckenhaid zu schaffen machen."

Kein neues Problem

Das Problem tritt laut Volkamer im gesamten Verbandsgebiet auf. In den Kanalsystemen, sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich und sogar in den Gebäuden kommt es nach den Worten von Volkamer immer wieder zu Verstopfungen durch diese Stoffe.

Meist tritt der Schaden dann außerhalb der Arbeitszeiten und am Wochenende auf, hat er die ungute Erfahrung gemacht. Nicht nur Feuchttücher sind ein Problem für die Kanäle, auch Windeln landen immer wieder dort, berichtet er von unfassbarer Unkenntnis der Kundschaft. Ebenso ist Fett ein Problem, das in die Toilette gekippt wird.

Teilweise liegen Pommes Frites im Kanal. "Die Leute werfen das nicht mit Absicht in die Toilette, sie wissen es angeblich wirklich nicht", so die Verbandsvorsteherin Birgit Herbst. Deshalb gab es eine Information in den Gemeindenachrichten sowie einen Tag der offenen Tür in den Pumpwerken Buckenhof und Eckenhaid, erklärt ihre Stellvertreterin Gertrud Werner.

Feuchttücher sind nicht kleinzukriegen

Das Problem mit den Feuchttüchern besteht in der Konsistenz, sie werden aus verwebten Fasern hergestellt. "Die sind relativ robust, sie reißen nicht leicht", sagt Werner. Nach der Benutzung sollten sie im Müll landen und nicht im WC, ergänzt Birgit Herbst. Denn diese Fasern zersetzen sich im Kanal nicht so leicht wie Klopapier aus Zellulose, erklärt Matthias Volkamer.

Jeder Rohrnetzbetreiber hat damit zu kämpfen, erzählt er. Von Windeln, Medikamenten, Hygieneartikeln, Essensresten bis zu Damen- oder Wollbinden, damit werden Volkamer und die Mitarbeiter tagtäglich konfrontiert. Um den Pumpwerken in den Kanalsystemen die Arbeit zu erleichtern, gibt es zwar vorgeschaltete Schneidwerke. "Wie ein Mixer" kann man sich diese vorstellen, sagt Volkamer. Dort wird alles, was im Abwasser schwimmt, zerkleinert. Feuchttücher jedoch lassen sich nicht so leicht zerschneiden, sondern verzopfen.

Verstopft ein Zopf aus Tüchern und Lappen Schneidwerk oder Pumpe, lässt sich das Zeug mit großem Aufwand herausziehen. Die Kosten für zusätzliche Überholung und schnelleren Verschleiß der Pumpen von etwa 75 000 Euro pro Jahr im Abwasserverband Schwabachtal, werden auf die Gebührenzahler umgelegt. "Letztendlich zahlen unsere Kunden auch die zusätzlichen Reinigungs- und Reparaturarbeiten sowie die kürzere Lebensdauer der Pumpen", betont er und bittet daher ausdrücklich: "Diesen Müll nie in die Toilette werfen, sondern zum Restmüll geben."

So bleiben Gebühren auf stabilem Niveau

So bleiben zusätzliche Einsätze und den Gebührenzahlern Kosten erspart und die Abwassergebühren können auf einem stabilen Niveau gehalten werden. Gerade letzteres liegt ihm am Herzen. Volkamer sieht keine Chance, die Hersteller der Hygienetücher in die Pflicht zu nehmen. Denen ist das Problem wohl bekannt, denn einige der Hersteller verweisen auf der Verpackung darauf, die Feuchttücher sollen nicht in der Toilette, sondern im Restmüll entsorgt werden. Andere Hersteller weisen darauf hin, dass höchstens drei Feuchttücher zugleich in der Toilette landen dürfen.

Volkamer führt den hohen Verbrauch an Feuchttüchern auch auf einen Wandel im Hygienebewusstsein zurück. "Es werden Berge von Feuchttüchern produziert und verkauft, und bei uns verstopfen die Pumpen." Die müssen dann auseinandergenommen werden. Das kostet Arbeitskraft, Zeit und Geld.

Karl Heinz Wirth

 

Foto zu Meldung: Abwasserzweckverband Schwabachtal warnt: Keine Feuchttücher in Kanalisation werfen