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Breitbandausbau der Gemeinde Dormitz


Aktuelle Meldungen

DSL-Ausbaumaßnahme fertiggestellt

(09. 09. 2016)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

ich freue mich Ihnen mitteilen zu können, dass der Ausbau des örtlichen Telefon- und Breitbandnetzes, welchen die Deutsche Telekom heuer umsetzte, dieser Tage erfolgreich beendet den konnte.

 

Der Netzbetreiber hat dadurch flächendeckend VDSL-Technik installiert. Hierzu war es notwendig, alle örtlichen Kabelverzweiger, an welchen sich die Hausanschlüsse eines Gebietes bündeln, mit einer Glasfasersignalzuführung auszustatten. Somit stehen ab sofort für die Dormitzer Haushalte über das Festnetz weithin Übertragungsraten von 30 bis 50 Megabit pro Sekunde (für den Download / das Herunterladen) zur Verfügung.

Damit geht der langjährige Wunsch des Ortes nach einer zukunftsfähigen DSL-Versorgung in Erfüllung. Rückblickend hat sich auch das Abwarten früherer Jahre gelohnt, als mit der Breitbandrichtlinie 2009 lediglich die flächendeckende Verwirklichung von 1 Megabit pro Sekunde als Zielgröße gefördert wurde. Erst fünf Jahre später war es möglich, durch eine neue staatliche Förderrichtlinie einen sinnvollen Ausbau mit dem nun vorliegenden 30 bis 50 Megabit zu verwirklichen.
Wie schnell nun die höchstmögliche Datenrate eines jeden Festnetzkunden ausfallen wird, hängt individuell von der Qualität seines persönlichen Hausanschlusses ab, welcher die Kabelstrecke zwischen dem heimischen Router/Modem und jenem anderen Drahtende am DSLAM bedeutet. Hier spielen Kabellänge, Ausführung und Qualität eine Rolle. Erst ein tatsächlicher Anschluss kann zeigen, wie gut die Signalqualität der so genannten "letzten Meile" ausfällt und wie schnell ein fehlerfreies Internet für den Einzelnen zu betreiben ist.

Ich möchte in diesem Zusammenhang nochmals daran erinnern, dass mit der Verwirklichung des sogenannten VDSL2-Vectorings auch eine Verdopplung der hier genannten Datenraten möglich ist. Dieses Verfahren ist technisch bereits einsetzbar und wird auch in jenen Gemeinden angewandt, wo ein eigenwirtschaftliche Ausbau durch den Netzbetreiber ohne staatliche Bezuschussung stattfand. In Gemeinden wie Dormitz steht derzeit noch Wettbewerbsrecht im Wege, was wir bereits zu Jahresbeginn dargestellt hatten. Ich bin aber zuversichtlich, dass auch diese Möglichkeit bald freigegeben wird und Dormitz dann mit 60 bis 100 Megabit pro Sekunde versorgt werden wird.

Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass ein kleiner Bereich des Ortes im näheren Umkreis der Rosenbacher Straße zunächst lediglich 25 Megabit pro Sekunde erhalten wird, was jedoch ebenso noch eine vernünftige Grundversorgung und einen wesentlichen Fortschritt darstellt. Auch für dieses Gebiet ist zu hoffen, dass mit der Freigabe des VDSL2-Vectorings daraus 50 Megabit pro Sekunde werden.

Auch dieses erneuerte Ortsnetz steht nun theoretisch allen möglichen Dienstleistern (Providern) zur Verfügung. Ob der jeweilige Konkurrent der Deutschen Telekom in Dormitz seine Dienste anbieten möchte, liegt in seinem eigenen unternehmerischen Ermessen. Es wäre daher im Einzelfall abzufragen, ob ein Vertragsschluss für Dormitz möglich ist. Die Deutsche Telekom weist auch darauf hin, dass die bisherigen Kunden nicht automatisch eine schnellere Versorgung erhalten, sondern dass vielmehr ein neuer Vertrag hierüber abzuschließen sei. Wie uns Bürger mitteilen, waren zu diesem Zweck bereits Vertriebsbeauftragte von Haus zu Haus unterwegs. Da dieser Vorgang eine rein privatrechtliche Angelegenheit zwischen Bürgern und Dienstleistern darstellt, sind wir hierin als Gemeinde nicht einbezogen. Es bleibt zu raten, mögliche Angebote in Ruhe miteinander zu vergleichen, um die beste Lösung für die individuellen Bedürfnisse zu finden. Wie die Deutsche Telekom mitteilt, ist durch die flächendeckende Verfügbarkeit von VDSL neben Telefonie und Internet nun auch Fernsehen über diese Datenleitung möglich. Näheres entnehmen Sie bitte ihrer nachfolgenden Pressemitteilung.

Ich darf abschließend nochmals zusammenfassend feststellen, dass mit dem gegenständlichen VDSL-Ausbau für unseren Ort eine sinnvolle, weithin versorgungssichere und zukunftsfähige Telekommunikationsversorgung zur Verfügung steht. Sicherlich bleibt die Entwicklung in diesem Bereich der Technik nicht stehen und wird auch zukünftig weitere Verbesserungen mit sich bringen. Wohin sich die elektronische Kommunikation entwickeln wird, lässt sich nur über kurze Zeiträume prognostizieren. Eine Rolle werden auch die künftigen Bedürfnisse und Technologien kabelloser Endgeräte spielen, welche wiederum entsprechende Funknetze benötigen. Alles in allem erleben wir hier einen sehr dynamischen Prozess, dessen Konsolidierungen es mitunter auch abzuwarten gilt.

 

Holger Bezold
1. Bürgermeister

Foto zur Meldung: DSL-Ausbaumaßnahme fertiggestellt
Foto: DSL-Ausbaumaßnahme fertiggestellt

Breitbandausbau im Westen von Dormitz

(25. 11. 2015)

In der letzten Sitzung des Gemeinderates informierte Bürgermeister Holger Bezold über den Sachstand zum DSL- Ausbau. Hierzu informierte er auch über das Anliegen einiger Bürger welche durch den Ausbau, die durch das jetzige Förderprogramm umgesetzt wird, nicht im gleichen Umfang profitieren wie diejenigen im Übrigen Ortsbereich. Es geht dabei um Straßenzüge im Westen von Dormitz, welche technisch bedingt durch verminderte Signalqualität zunächst mit geringeren Geschwindigkeiten rechnen müssen. Das historisch gewachsene Telefonnetz verfügt in der kupferverkabelten „letzten Meile“ oft über längere Leitungswege, welche zwar für den ursprünglichen Zweck der reinen Telefonie ausreichten, aber für die anspruchsvollere Versorgung mit DSL problematisch sind.

Hierzu gab er bekannt, dass durch ein weiteres Förderverfahren auch jene Bereiche ausgebaut werden können, welche auf Grund der technischen Möglichkeiten beim Förderprogramm 2013 nicht berücksichtig wurden. Hierfür sprachen sich auch die übrigen Gemeinderatsmitglieder aus.

Holger Bezold berichtete weiterhin, dass bereits Gespräche mit Fachbehörden stattgefunden haben und weitere Gespräche folgen werden. Es soll nach Möglichkeiten gesucht werden die restlichen Flächen ausreichend zu erschließen.

Schnelles Internet für Dormitz

(07. 09. 2015)

Nachdem die Förderstelle an der Regierung von Oberfranken nach durchaus zeitaufwändigem Vorverfahren nun dem Maßnahmenbeginn zugestimmt hat, konnte ich am 03.09.2015 zusammen mit Herrn Klaus Neuendank (vom Infrastrukturvertrieb für die Region Süd der Telekom Deutschland GmbH) den gemeinsamen Kooperationsvertrag zum Dormitzer Breitbandausbau unterzeichnen. Rund 1.000 Haushalte können daher ab September 2016 schnellere Anschlüsse mit bis zu 50 MBit/s im Download nutzen. Je näher die Glasfaserleitung an die Kundenanschlüsse heranreicht, desto höher ist das Tempo. Deshalb verlegt die Telekom jetzt Glasfaser bis in die Multifunktionsgehäuse (MFG), den großen grauen Kästen am Straßenrand, einer Art Mini-Vermittlungsstelle. Im MFG wird das Lichtsignal in ein elektronisches Signal gewandelt und über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. Die Telekom wird rund 3,3 Kilometer Glasfaser verlegen und 6 Multifunktionsgehäuse neu aufstellen oder mit neuer Technik ausstatten. Für Familien, Arbeitnehmer mit Home Office, Selbstständige und unsere Unternehmen bringt höheres Tempo enorme Vorteile. Schnelles Internet ist ein wichtiger Standortvorteil, der sich auch positiv auf den Wert einer Immobilie auswirkt.  Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau ein. Parallel wird eine Tiefbau-Firma ausgewählt, Material bestellt und Baugenehmigungen eingeholt. Sobald alle Leitungen verlegt und Multifunktionsgehäuse aufgestellt sind, erfolgt die Anbindung ans Netz der Telekom.

 

Holger Bezold

1. Bürgermeister

Foto zur Meldung: Schnelles Internet für Dormitz
Foto: Holger Bezold und Klaus Neuendank bei der Vertragsunterzeichnung

Auswahlentscheidung

(10. 12. 2014)

Auswahlverfahren im Rahmen der Richtlinie zur Förderung des Aufbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen in Gewerbe- und Kumulationsgebieten in Bayern (BbR):

 

Die Gemeinde Dormitz hat eine Auswahlentscheidung getroffen. Alles Weitere entnehmen Sie bitte diesen Dokument:

Auswahlverfahren

(23. 09. 2014)

Auswahlverfahren im Rahmen der Richtlinie zur Förderung des Aufbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen in Gewerbe- und Kumulationsgebieten in Bayern (BbR):

 

Die Gemeinde Dormitz führt zur Auswahl eines Netzbetreibers, der mit einem öffentlichen Zuschuss den Aufbau und Betrieb eines NGA-Netzes im Erschließungsgebiet Dormitz realisieren kann, ein offenes, transparentes und diskriminierungsfreies Auswahlverfahren aufgrund förderrechtlicher Vorgaben gemäß Nr. 5.1 der Breitbandrichtlinie (herunterladbar unter www.schnelles-internet.bayern.de) durch.

 

Bitte senden Sie uns Ihr Angebot bis spätestens 15.10.2014, 12:00 Uhr zu. Alles Weitere entnehmen Sie bitte diesen Dokumenten:

Ergebnis Markterkundungsverfahren

(21. 08. 2014)

Ergebnis des Markterkundungsverfahrens im Rahmen der Richtlinie zur Förderung des Aufbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen in Gewerbe- und Kumulationsgebieten in Bayern (BbR):

Markterkundung

(01. 07. 2014)

Die Gemeinde Dormitz führt im Rahmen der Richtlinie zur „Förderung des Aufbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen im Freistaat Bayern (Breitbandrichtlinie BbR)“ in der Fassung vom 10. Juli 2014 eine Markterkundung durch. Die Anfrage zur Markterkundung wird im nachfolgenden Dokument zum Download bereitgestellt:

Ergebnis der Ist- und Bedarfsermittlung

(25. 06. 2014)

Ergebnis der Ist- und Bedarfsermittlung im Rahmen der Richtlinie zur Förderung des Aufbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen in Gewerbe- und Kumulationsgebieten in Bayern (BbR):