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Einweihung des neuen Wasserhochbehälters

Sauberes Trinkwasser in bester Qualität ist lebenswichtig und mit Blick auf andere Länder keine Selbstverständlichkeit so Bürgermeister Franz Schmidtlein (FW) bei der Einweihung der Trinkwasserversorgung der Gemeinde Hetzles. Bei uns hingegen schon erklärt Schmidtlein. Zur feierlichen Einweihung waren sie alle gekommen, die politische Prominenz, alle in die Baumaßnahme eingebundenen Planer und ausführenden Firmen, die Gemeinderäte und viele Hetzleser Bürger. Bevor die Bürger sich vom gelungenen Bauwerk überzeugen konnten, wurde dieses durch die Geistlichen, die evangelische Vikarin aus Uttenreuth Nina Donner, und ihren katholischen Kollegen Pfarrer Joachim Cibura mit dem kirchlichen Segen und der Weihe bedacht. Bei seiner Festrede ließ Bürgermeister Schmidtlein die Entwicklung der gemeindlichen Wasserversorgung und ihre kirchliche Weihe am 18. Mai 1958 bis zum heutigen Stand Revue passieren. Mit dem Anschluss 2004 an die Wasserversorgung der Leithenberggruppe wurde eine Redundanz geschaffen, die uns kapazitätsmäßig über die enorm trockenen Jahre helfen sollte und auch geholfen hat. Doch es war nicht die Menge erklärt Schmidtlein, sondern die Qualität unseres Trinkwassers, ausgelöst durch den Borkenkäferbefall am Hetzleser Berg und der einhergehenden Belastung zu Chloren die Erweiterung unserer Versorgung zu beschließen. Lob hatte er für alle am Bau beteiligten Firmen und den Planer Alexander Dürrschmidt. „Hier haben die Bürger Leistung für ihr Geld erhalten, die sich sehen lassen kann“ sagte Schmidtlein. 720 000 Euro hat das Projekt gekostet. Die Erweiterung fasst 250 cbm sauberes chlorfreies Trinkwasser das mit einer UV-Anlage ausgestattet ist. In nur zweijähriger Planungs- und Bauzeit wurde die Anlage fertiggestellt und entspricht dem neuesten technischen Stand. Mit den bestehenden 300 cbm fassenden Trinkwasserbehältern, stehen der Gemeinde Hetzles nun insgesamt 550 cbm Wasser zur Verfügung. Damit sind wir nun für die Zukunft gut gerüstet betont Schmidtlein. „Ich bin fest davon überzeugt: Sauberes Trinkwasser wird neben dem Klimaschutz für uns alle zu einer der größten Herausforderungen der Menschheit. Die Gemeinde Hetzles stellte sich mit der Erweiterung der Trinkwasserversorgung dieser Aufgabe“.

Karl Heinz Wirth

 

 

 

Foto: (v. r.): Planer Alexander Dürrschmidt erläutert die Wirkungsweise der neuen Wasserversorgung, Vikarin Nina Donner, Bürgermeister Holger Bezold (Dormitz), Pfarrer Joachim Cibura, 2. Bürgermeister Georg Regenfus (Hetzles) und Bürgermeisterin Gertrud Werner (Kleinsendelbach).